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Das OLG München bestätigt Rückforderungsansprüche bei Verstößen gegen Einzahlungslimits im Bereich von Online-Sportwetten
Wer über das Internet an Sportwetten teilnimmt, genießt einen umfassenden gesetzlichen Schutz – und zwar auch dann, wenn der jeweilige Anbieter im Besitz einer gültigen glücksspielrechtlichen Konzession ist. In einem aktuellen Berufungsverfahren hat das Oberlandesgericht München nun ausdrücklich klargestellt, dass Spielverträge unwirksam sind, wenn sie unter Verstoß gegen die gesetzlichen Vorgaben zum monatlichen Einzahlungslimit abgeschlossen…
20/06/2026Ein weiteres Gerichtsurteil stärkt die Rechte von Spielern und bestätigt erneut Schadenersatzansprüche gegen Online-Sportwettenanbieter bei Überschreitungen der gesetzlich vorgeschriebenen Einzahlungslimits.
Rechtsanwalt Cocron konnte in einem weiteren Verfahren erfolgreich gegen einen bedeutenden Anbieter von Online-Sportwetten vorgehen. Das zuständige Gericht stellte dabei nicht nur die Haftung des Unternehmens wegen der Missachtung gesetzlicher Einzahlungslimits fest, sondern erkannte darüber hinaus auch einen zusätzlichen Anspruch auf Rückzahlung aufgrund eines Verstoßes gegen die sogenannte Button-Lösung im Verbraucherrecht an. Das Amtsgericht Lichtenberg…
18/06/2026Online-Sportwetten: Verstoß gegen das Einzahlungslimit – LG München I spricht Spieler über 105.000 Euro zu und stellt sich gegen das OLG München
Das Landgericht München I hat einem Sportwettenteilnehmer einen Rückzahlungsanspruch in Höhe von 105.501,44 Euro zugesprochen. Hintergrund war, dass ein lizenzierter Anbieter innerhalb eines einzigen Monats Einzahlungen von insgesamt 152.500 Euro akzeptierte, obwohl der Glücksspielstaatsvertrag ein monatliches Einzahlungslimit von lediglich 1.000 Euro vorsieht. Das Urteil vom 12. Juni 2026 (Az. 40 O 12906/25) besitzt aus mehreren…
15/06/2026Kanzlei Cocron reicht weitere Klage auf Rückerstattung von Honoraren gegen Wunderheiler ein
München/Berlin, Mai 2026: Die Kanzlei Cocron hat erneut Klage gegen einen Anbieter sogenannter spiritueller Dienstleistungen eingereicht. Gegenstand des Verfahrens ist die Rückforderung von Honoraren, die ein Mandant für Leistungen wie Liebeszauber, Voodoo-Rituale und Partnerrückführungen durch weiße Magie gezahlt hatte. Die Kanzlei vertritt inzwischen eine wachsende Zahl von Betroffenen, die für vergleichbare Angebote teilweise mehrere Tausend…
30/05/2026Was ist zu tun, wenn ein Angehöriger verstirbt? Ein kompakter Leitfaden aus rechtlicher Sicht
Ein Todesfall trifft Familien und Angehörige meist völlig unvorbereitet. Neben der emotionalen Belastung müssen innerhalb kurzer Zeit zahlreiche organisatorische und rechtliche Schritte erledigt werden. Viele Fristen sind gesetzlich streng geregelt, und Versäumnisse können erhebliche rechtliche oder finanzielle Konsequenzen nach sich ziehen. Dieser Leitfaden erläutert die wichtigsten Maßnahmen in chronologischer Reihenfolge, erklärt die häufig verwechselten Dokumente…
29/05/2026Aktuelles BGH-Urteil zum Erbrecht: Kein gesetzliches Erbrecht für den Ehepartner trotz formal fortbestehender Ehe
Sachverhalt Der Scheidungsantrag liegt bereits seit längerer Zeit beim Familiengericht vor. Der Erblasser hatte der Scheidung ausdrücklich zugestimmt, woraufhin das Verfahren zunächst nicht weiter betrieben wurde und über viele Jahre hinweg ruhte. Schließlich nahm einer der Ehegatten den Scheidungsantrag wieder zurück und verstarb kurze Zeit später. Die zentrale rechtliche Frage lautete daher: Erbt der überlebende…
28/05/2026EuGH C‑198/24: Darf Malta die Vollstreckung von Spielverlusten blockieren?
Am Donnerstag, dem 21. Mai 2026, verkündet der Europäische Gerichtshof sein Urteil in der Rechtssache C‑198/24 (Mr. Green). Im Kern geht es um eine Frage mit erheblichen praktischen Auswirkungen für tausende Spieler in Deutschland und der EU: Kann ein Mitgliedstaat – hier Malta – durch nationales Recht die Vollstreckung von Glücksspielurteilen gegen in Malta lizenzierte…
20/05/2026Erben ohne Original: Was tun, wenn das Testament verschwunden ist und nur eine Kopie existiert?
Der Ernstfall: Ein naher Angehöriger ist verstorben, doch das Original-Testament ist unauffindbar – vorhanden ist lediglich eine Kopie. Genügt diese, um im Erbscheinsverfahren als Erbe anerkannt zu werden? In der Praxis lautet die Antwort häufig: nein. Mit Beschluss vom 7. August 2025 (Az. 8 W 66/24) hat das Pfälzische Oberlandesgericht Zweibrücken die strengen Anforderungen an…
18/05/2026







