21.03.2025

Erbschaftsteuer: Wie Sie Ihre Steuerlast reduzieren können

Ja, die Erbschaftsteuer kann schnell zu einer hohen finanziellen Belastung werden. Doch wer die Freibeträge und gesetzlichen Regelungen kennt, kann die Steuerlast deutlich senken. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie die Erbschaftsteuer berechnet wird und welche Strategien zur Steuerersparnis zur Verfügung stehen.

Wie hoch ist die Erbschaftsteuer?

Die Höhe der Erbschaftsteuer hängt von drei wesentlichen Faktoren ab:

  1. Der Verwandtschaftsgrad zwischen Erblasser und Erbe.
  2. Der Höhe des Nachlasses.

    Beispiel: Eine Tochter erbt von ihrem Vater € 500.000,00. Damit bleiben aufgrund des ihr zustehenden Freibetrags € 400.000,00 der Erbschaft steuerfrei. Für die verbleibenden € 100.000,00 fällt eine Erbschaftsteuer von 11 % an – also € 11.000,00.

Erbschaftsteuer auf Immobilien


Immobilien können unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls steuerfrei vererbt werde, wenn u.a. folgende Voraussetzungen vorliegen:

  • Der Erbe (Ehepartner oder Kind) bewohnt die Immobilie für mindestens 10 Jahre.
  • Die Wohnfläche der Immobilie beträgt nicht mehr als 200 qm – dies gilt nur für Kinder.

Steuerersparnis durch Schenkungen


Schenkungen zu Lebzeiten sind eine der effektivsten Strategien zur Reduzierung der Erbschaftsteuer. Die Freibeträge gelten auch für Schenkungen – und können alle zehn Jahre erneut genutzt werden. Durch rechtzeitige Vermögensübertragungen lassen sich erhebliche Steuervorteile erzielen.

Strategische Planung ist entscheidend


Eine strategische Planung der Erbfolge und die Nutzung der gesetzlichen Freibeträge ermöglichen es, die Erbschaftsteuerlast deutlich zu reduzieren. Die frühzeitige Gestaltung des Nachlasses ist daher von großer Bedeutung.

Rechtsanwalt Cocron berät Sie kompetent


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Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung.

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